Automatische Backups: Tägliche Sicherung in Ihren eigenen Speicher
Ihr Vorteil
Sie sind nicht auf ContractHero als alleinigen Speicherort angewiesen: die Backups landen direkt in einem Speicher, den Sie verwalten und auf den Sie Zugriff haben. Das vereinfacht interne Compliance- und DSGVO-Anforderungen (Verfügbarkeit, Wiederherstellbarkeit), gibt Ihrer IT eine saubere Wiederherstellungsoption im Notfall und schafft Vertrauen bei Audits — Ihre Vertragsdaten verlassen Ihren Verantwortungsbereich nicht.
Automatische Backups sind Teil des Enterprise-Plans.
So funktioniert's
1. Backup-Bereich öffnen
Navigieren Sie zu Einstellungen

Navigieren Sie zu Backup.

Sie sehen die Karte „Backup-Methoden" mit dem Untertitel „Konfiguration für automatische Backups über AWS S3, SFTP oder FTPS-Server" und der Auswahl „Bitte wählen Sie den Server".
2. Server-Typ auswählen
Wählen Sie eine der vier Methoden:
- AWS S3 — Backup in Ihren Amazon-S3-Bucket. Empfohlen, wenn Ihre Organisation bereits in AWS arbeitet.
- Custom S3 — Backup in einen S3-kompatiblen Speicher anderer Anbieter (z. B. Wasabi, Backblaze B2, MinIO, eigene S3-Implementierung).
- SFTP — Backup über SFTP auf einen klassischen Server (Standard-Port 22).
- FTPS — Backup über FTPS (FTP über TLS, Standard-Port 21).
3. Verbindungsdaten eintragen
Je nach Methode tragen Sie die folgenden Pflichtfelder ein:
- AWS S3: Storage class (Standard: „S3 Glacier Flexible Retrieval"), Bucket, Access Key, Secret Access Key, Region (Standard: eu-central-1).
- Custom S3: Endpunkt-URL (vollständige URL für Ihren S3-kompatiblen Speicher, z. B.
https://s3.ihr-anbieter.com), Bucket, Access Key, Secret Access Key. - SFTP / FTPS: Hostname, Port, Username, Passwort, Path (Zielverzeichnis auf dem Server).
Optional: Passwort für die Zip-Datei — wenn gesetzt, verschlüsselt ContractHero das Backup-Archiv zusätzlich mit diesem Passwort. Empfohlen, wenn der Zielspeicher nur eingeschränkt abgesichert ist oder Dritte Lesezugriff haben könnten.
4. AWS S3 — IAM-Berechtigungen setzen
Bei AWS S3 zeigt ContractHero im Hilfebereich rechts eine fertige IAM-Policy mit nur den nötigen Rechten (s3:PutObject). Über „In die Zwischenablage kopieren" übernehmen Sie das JSON direkt in Ihre AWS-Konsole und legen damit einen neuen IAM-Benutzer ausschließlich für ContractHero-Backups an. Tragen Sie dessen Access Key + Secret in die Backup-Konfiguration ein.
Empfehlung von ContractHero: Bucket-Versioning aktivieren, damit Sie mehrere Versionen jedes Backups behalten und auch ältere Stände wiederherstellen können.
5. Konfiguration speichern
Klicken Sie auf „Aktualisieren". Ab dem nächsten geplanten Backup-Lauf werden die Daten in den von Ihnen konfigurierten Speicher geschrieben.
6. Laufende Backups prüfen
Unten auf der Backup-Seite finden Sie die Karte „Letzte Aktionen" mit dem Verlauf aller Backup-Aktivitäten und aufgetretener Fehler. Pro Eintrag sehen Sie Erstellt am, Status und Nachricht — der schnellste Weg, um zu prüfen, ob die Backups erfolgreich laufen.
Häufige Fragen
Wie oft wird ein Backup erstellt?
Einmal täglich, automatisch — Sie müssen den Lauf nicht manuell auslösen.
Was genau wird gesichert?
Ihre Verträge inklusive Vertragsdaten und Dokumenten. Damit lässt sich Ihr ContractHero-Bestand unabhängig vom Service wiederherstellen.
Welche Plan-Tarife können automatische Backups nutzen?
Automatische Backups sind Bestandteil des Enterprise-Plans. In allen anderen Plänen ist der Menüpunkt „Backup" nicht sichtbar, sofern Sie dieses Addon nicht hinzugebucht haben.
Wo liegen die Backups physisch?
Im Speicher, den Sie konfigurieren — Ihr eigener S3-Bucket, Ihr eigener SFTP/FTPS-Server. ContractHero hält keine Kopie außerhalb dieses Ziels vor. ContractHero selbst erstellt natürlich Backups in regelmäßigen Abständen, aus Sicherheitsgründen.
Kann ich mehrere Backup-Ziele parallel betreiben?
Aktuell ist genau ein aktives Backup-Ziel pro Organisation vorgesehen. Wenn Sie das Ziel wechseln möchten, passen Sie die Konfiguration an und klicken auf „Aktualisieren".
Was passiert, wenn ein Backup fehlschlägt?
Der Fehler erscheint in „Letzte Aktionen" mit Status und einer Nachricht (z. B. „Access Denied", „Bucket nicht gefunden"). Korrigieren Sie die Verbindungsdaten oder Berechtigungen, der nächste reguläre Lauf wiederholt den Versuch.
Brauche ich einen eigenen AWS-Account?
Für die Methode AWS S3 ja — Sie benötigen einen AWS-Account mit einem Bucket und einem IAM-Benutzer mit s3:PutObject-Rechten. Wenn Sie keinen AWS-Account haben, sind Custom S3, SFTP oder FTPS Alternativen.
Gut zu wissen
- Sicherheit beim Zielsystem liegt bei Ihnen. ContractHero schreibt Backups in den von Ihnen konfigurierten Speicher — die Zugriffskontrolle (IAM, SFTP-User, Firewall) und Verschlüsselung am Ziel verantworten Sie als Betreiber.
- Zip-Passwort als zusätzliche Schicht. Das optionale Passwort für die Zip-Datei ist eine Verschlüsselungsschicht oberhalb der Transport- und Speicher-Verschlüsselung — sinnvoll, wenn der Zielspeicher von Dritten verwaltet wird.
- IAM-Best-Practice für AWS S3. Verwenden Sie keinen Root-Account und keinen administrativen IAM-Benutzer für die Backup-Zugriffsdaten. Die in der UI vorgeschlagene Policy enthält ausschließlich
s3:PutObject— kein Lese-, Lösch- oder Listing-Recht. - Bucket-Versioning empfohlen. Damit Backups nicht versehentlich überschrieben werden und Sie zu früheren Tagesständen zurückkehren können.
- Standard-Region eu-central-1. Bei AWS S3 ist Frankfurt voreingestellt — relevant aus DSGVO-Sicht, wenn keine andere Region notwendig ist.
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Aktualisiert am: 31/08/2026
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